About Me

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Auf zu neuen Ufern!

Öffentlich über mich selbst zu schreiben, fand ich lange Zeit seltsam. Das soll sich spätestens mit diesem Blog ändern! Denn ich will teilen. Meine Erfahrungen, meine Fehler, Ängste, Erfolge, Höhenflüge und mein Wissen. Wenn ich darüber nachdenke, was ich in diesem Leben bereits alles veranstaltet habe, bin ich selbst erstaunt.

First loves…

Die Liebe zum Schreiben entdeckte ich bereits frühzeitig. Meine ersten Artikel wurden im Regionalteil der Ostthüringer Zeitung veröffentlicht. Ja genau, da komme ich her, aus dem grünen Herzen Deutschlands, dem Land der Klöße und Bratwürste. Damals war ich 15 und die Haare noch blond. Allerdings wusste ich zu diesem Zeitpunkt schon seit zwei Jahren, dass mein Weg mich mit dem Abi in der Tasche nach Berlin führen muss. Berlin was my first love! So kam es auch. 1995 landete ich in der Stadt meiner Träume. Und dann ging es los… mit der beruflichen Reise… und mit der Feierei.

Eins, zwei, viele meiner Jobs…

Während meines Studiums war ich Chefin der Rezeption eines Fitness-Studios, habe für die 11833 telefoniert, als Model auf der Bühne und vor der Kamera gestanden, Teller an Tische gebracht und tausende von kalten Getränken auf den Clubtresen gestellt. Man konnte mich als Statistin und Hostess buchen. Ich interviewte für zwei Marktforschungsinstitute bekannte und unbekannte Menschen. Mit 21 wollte ich dann auch gleich mal mein erstes Unternehmen gründen, eine Model- und Eventagentur, die ich in völliger Naivität eigentlich ganz gut aufzog, bis mich ein Event über Nacht ruinierte. StilEcht Daneben war meine erste berufliche Niederlage und das war gut so, denn sie stellte einen Wendepunkt in meinem Leben dar. Ich schmiss mein Erziehungswissenschaften/Soziologie/BWL-Studium an der Humboldt-Uni und wollte etwas lernen, das mich wirklich interessiert und was mir die Grundlage für beruflichen Erfolg schafft. Ich landete an der Hochschule der Künste, die bald darauf in eine Uni umgewandelt wurde und studierte an der UdK Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation. Zwei Jahre lang arbeitete ich neben meinen Gastro-Jobs auch als Tutorin in der Studiengangskoordination. Immer wieder war ich von der Gründung an in Projekten des Berliner Modelabels m.a.p.h.i.a involviert. Meine Diplom-Arbeit schrieb ich für ein Fraunhofer Institut. Mein Abschlussprojekt absolvierte ich mit fünf Mitstreitern für die SAP AG. Dort wollte man mich behalten. Nach einem Praktikum bekam ich direkt eine Visitenkarte auf der Managerin Government Relations stand. Ich war nun Lobbyistin für einen Global Player, den Marktführer im Bereich Unternehmenssoftware. Nach kurzer Zeit wanderte ich als Referentin im Bereich Außenwirtschaftspolitik IKT ins Auswärtige Amt weiter. Von da an trug ich nur noch Anzüge und Kostüme und wurde fast ein wenig seriös. Nach anderthalb Jahren ging es wie geplant zurück zu SAP. Ich hatte in der Zwischenzeit die Welt bereist und war mehr als nur ein wenig schlauer geworden.

Mein Herzblutprojekt…

Noch mehr Erfahrungen positiver wie negativer Art sammelte ich allerdings auf meiner nächsten Etappe. Ich verließ 2009 freiwillig die SAP und gründete mit Workaholic Fashion ein Modelabel, welches von Anfang an mehr Netzwerk als Label war und viel mehr Musik als Mode. Mit der Seriösität war es vorbei, mein Kleiderschrank bekam Farbe und mich bekam man verstärkt wieder in Clubs und auf der einen oder anderen After zu Gesicht. Kurz nach der Gründung tat ich mich mit meinem Freund zusammen und wir gingen beruflich wie privat oft an unsere Grenzen. Der Name Workaholic war Programm wie Leidenschaft.

Notbremsung und Neuanfang…

Anfang 2016 ging es vor allem eins, nicht mehr weiter. Wir brauchten eine Auszeit. Ich eroberte Freiräume und ich eroberte mich zurück. Aus der dauergestressten Caro wurde wieder eine lebendige, vor Energie und Ideen strotzende. And here I am! Für euch! Zum Anregen, Warnen, Unterstützung bieten, Quatschen, Jubeln und aus dem Nähkästchen plaudern.

Das ist die Kurzversion. Mehr folgt, wenn ihr wollt und das auf die typisch ehrliche wie erfrischende Caro Art. Vielleicht ist das „Carolin Kamenz Projekt“ eine Aufarbeitung für mich, mag sein. Aber ich hoffe, es ist auch ein Gewinn für euch. Ich habe soviel erlebt, wahnsinnig viel in kürzester Zeit erschaffen, doch auch so viele Fehler gemacht! Ein Fehler war, mir nie Hilfe zu holen. Ich war zu stolz, dachte, dass ich schon alles allein hinbekomme, wollte auch niemanden nerven. Das ist falsch und wenig clever.

Darum hört zu, saugt auf und fragt nach! Ich bin für euch da und freue mich auf diese nächste gemeinsame Reise.